»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.«
(Joh. 14,12, Bibel)
»Wenn der Mensch von Gott regiert wird, dem immergegenwärtigen Gemüt,
das alle Dinge versteht, dann weiß der Mensch, dass bei Gott alle Dinge möglich sind.«
(Seite 180, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift)

Endlich schwanger!

Der Wunsch nach einem Baby war schon lange ersehnt, doch irgendwie schien es so, dass es uns versagt bleiben sollte. In unserer Verzweiflung nahmen wir medizinische Beratung und Behandlung in Anspruch. Mein Mann und ich versuchten es mit Hormonbehandlung, Eier Befruchtung …

Nach sieben Jahren stellte sich immer noch keine Schwangerschaft ein. Da traf ich eine gute Freundin. Sie erzählte mir, dass sie die Christliche Wissenschaft studiert. Und dass es kein „unmöglich“ gibt bei Gott. Sie gab mir das Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy und wies mich auf einige Stellen in diesem Buch hin, die ich mir durchlesen sollte.

Das tat ich und weil meine Freundin zu mir sagte, dass Gott Liebe ist, und dass Er mich liebe und nur das Beste für mich vorsieht, konnte ich das mit meiner Religion ohne weiteres verbinden. Ich las und las und hielt immer an diesen wunderbaren Gedanken fest. Ab und zu telefonierte ich mit meiner Freundin, die mir das Buch gegeben hatte. Das Lesen öffnete in mir das Gefühl, dass alles möglich und Gott der alleinige Schöpfer ist. Nicht der Mensch ist der Schöpfer, nein, was geschaffen wird oder in Erscheinung tritt, ist von dem Ur-Prinzip Leben geschaffen, das sich selbst in seinen Ideen ausdrückt.

Meine Freundin gab mir bei unserem nächsten Treffen einen Herold, eine Monatszeitschrift der Christlichen Wissenschaft, mit einem Artikel, der dieses Thema behandelte. Ich las ihn mit großer Freude. Aller Druck fiel von mir ab und eines Tages, ich merkte, ich fühlte mich schon seit einiger Zeit ganz anders, sprach ich mit meinem Mann darüber, einen Schwangerschaftstest zu machen. Der Test war positiv, ich war schwanger, welche eine Freude! Der Arzt bestätigte das und heute erfreuen wir uns an einem wunderbaren Baby.

Mein Mann und ich sind so dankbar für diese Erfahrung und diese wunderbare Segnung und geben Gott, dem unendlichen Prinzip Liebe die Ehre.

Fatima Perrar

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Auf diese Arbeit zu warten hat sich wirklich gelohnt — aktive Geduld führt zum Ziel.

Ich hatte längere Zeit keine Arbeit, worüber ich erst ziemlich niedergeschlagen war, doch es war ganz gut so, denn es wurde mir klar, was in den zwei Jahren, seit ich Christian Science kenne, passiert ist. Das war eine Menge! Wie sehr hatte ich mich verändert, mein Denken wurde auf eine völlig andere Bahn gebracht.
So auch bei der Arbeitsuche. Klar bewarb ich mich auf Stellenangebote im Internet und den Zeitungen. Darunter war auch ein Hol- und Bringdienst. In einer privaten Arbeitsagentur konnte ich weiter Bewerbungen schreiben, doch bald wusste ich nicht mehr, wo ich mich noch bewerben sollte. Dann bekam ich eine Stelle angeboten, die fast eine Stunde von meiner Wohnung entfernt war, und mir auch einiges von meiner „Kirchenzeit“ rauben würde. Mit der Fahrzeit kam ich klar und diese 20 Stunden würde ich bestimmt noch ausbauen können. Doch ich war mir nicht sicher und schrieb weiter Bewerbungen.
Dann kam ein Anruf, es schien sich um den Hol- und Bringdienst zu handeln, mit dem ich schon gar nicht mehr gerechnet hatte. Die fragten, ob ich mich vorstellen könne und es stellte sich heraus, dass es nur eine Viertelstunde von meiner Wohnung entfernt war. Ich also am nächsten Tag hin und dort wurde mir erklärt, dass ich keineswegs für den Hol- und Bringdienst eingestellt werden sollte, sondern als Servicemitarbeiterin auf den Stationen. Mit meiner Berufserfahrung und den Arbeiten in verschiedenen Seniorenheimen wäre das genau der richtige Job. In der nächsten Woche machte ich dann meinen Probearbeitstag in der Klinik und es gefiel mir von Anfang an, auch dass dort Wert auf Ansprache für den Patienten gelegt wurde. Das fand ich schon mal sehr gut, weil viele Patienten von außerhalb kommen oder keine Angehörigen haben. Die Personalchefin sagte zu meiner Überraschung, der nächste Einstellungstermin wäre in einer Woche. Ich fand das absolut toll, hatte ich so doch alle Zeit für unser Schülertreffen und dann noch ein paar Tage, um mich vorzubereiten. Ich bin sehr dankbar, dass mich diese Stelle gefunden hat und zu erkennen, dass bei Gott wirklich schon alle Arbeit getan ist. Besser hätte ich mir das gar nicht vorstellen können.
Lange vorher hatte ich im Prediger (3:22) diese Stelle gefunden: »So sah ich denn, dass nichts Besseres ist, als dass ein Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit, denn das ist sein Teil«. Und das trifft genau zu! Ich hatte Gelegenheit, in der Klinik den Herold* weiterzugeben, Adressen von Vereinigungen und Kirchen mitzuteilen und die Bestellnummer von Wissenschaft und Gesundheit** weiterzugeben. Ich bin Gott über alle Maßen dankbar, diesen Aspekt von Seiner reichen Güte ausdrücken zu können. Auf diese Arbeit zu warten hat sich wirklich gelohnt.

Sylke Herrmann

*Anm. d. Red.: Der Herold der Christlichen Wissenschaft
**Anm. d. Red.: Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift

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Woher nehmen Sie bloß den Mut, so offen zu reden? – Heilung von Furcht.

Seit meinem 13. Lebensjahr besuche ich regelmäßig die Mittwoch Zeugnisversammlungen. Zunächst gefielen mir wohl einfach die harmonische, freundliche Atmosphäre und die Zeugnisse. Später - ich war noch immer ein Teenager - hatte ich mehr und mehr den Wunsch, meine ersten Erfahrungen und Heilungen in der Christlichen Wissenschaft mit anderen zu teilen. Aber ich war von Furcht wie gelähmt und schien an meinem Platz festzukleben.
Dann hörte ich in einer Mittwoch Lesung einmal das Zitat aus 2. Kor. 5:8, wo Paulus sagt: »Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn«. Mir wurde plötzlich klar, dass mein Denken sich ändern musste. Anstatt sich auf meinen Körper zu konzentrieren, musste ich den Wunsch, Gott zu danken, an die erste Stelle setzen. Ich sagte mir: es ist mir jetzt egal, ob mein Herz wie wild klopft oder ob ich vor Angst zittere, darauf kommt es gar nicht an. Ich werde den Körper nicht mehr beachten und mit meinen Gedanken »bei dem Herrn sein«. Daraufhin stand ich auf und konnte auf einmal frei sprechen.
Die Heilung von Furcht vor dem Zeugnisgeben kam allmählich, indem ich mir immer wieder klar machte, was meine Motive waren. Wollte ich andere beeindrucken oder sie segnen, indem ich meine Heilungen mit ihnen teilte? Immer, wenn ich mir klarmachte, dass meine Person bei der ganzen Sache völlig unbedeutend war, konnte ich aufstehen und frei sprechen.
Später, wenn ich manchmal enttäuscht war, dass es nicht genug Zeugnisse gab, kam mir immer wieder der Gedanke: du kennst die Christliche Wissenschaft jetzt schon viele Jahre. Du solltest also in erster Linie hingehen, um zu geben, nicht um zu empfangen. Es machte mich dann immer sehr glücklich, wenn ein Besucher mir sagte, dass mein Zeugnis ihm geholfen habe.
Dadurch, dass ich durch Gebet frei vor anderen sprechen konnte, war es mir auch bei anderen Gelegenheiten ohne weiteres möglich, aufzustehen und furchtlos meine Meinung zu äußern, so dass meine Kollegen mich manchmal fragten: woher nehmen Sie bloß den Mut, so offen zu reden?

Helga Janesch

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Gott sieht alles: wie eine verloren gegangene Jacke wieder zum Vorschein kam.

Unsere Tochter Annabel hatte gerade eine neue Sweatshirtjacke bekommen. Als ich bemerkte, dass sie ohne Jacke aus der Schule kam, fragte ich danach. Sie gestand mir, dass sie sie seit gestern vermisse und in einem Schulraum wohl vergessen habe. Danach sei eine andere Klasse darin gewesen und als sie später nachgeschaut habe, sei ihre Jacke nicht mehr da gewesen. Ich sagte zu ihr, sie solle doch bitte nochmals nachschauen, das gibt es doch nicht. Ich war etwas ungehalten über die Annahme, dass diese Jacke vielleicht jemand mitgenommen habe.
Diesen Gedanken musste ich zunächst bei mir richtig stellen. In Gottes Reich gibt es niemand, der etwas wegnimmt. Alle Ideen werden von Gott versorgt. Das Böse ist nur eine Annahme.
Am nächsten Tag kam sie wieder ohne Jacke nach Hause. Als ich abends über diese Sache nochmals ganz still nachdachte, kam mir der wunderbare Gedanke „Es gibt nur ein Gemüt, das sieht.“ Nicht die Annabel sieht, sondern Gott sieht alles, sein eigenes Reich. Ich war so dankbar für diesen Gedanken. Als Annabel am nächsten Tag aus der Schule kam, zeigte sie mir die Jacke und sagte: „Mama, heute waren wir wieder in diesem Raum, in dem ich die Jacke vergessen hatte, und da lag sie auf der Fensterbank! Doch als ich vor zwei Tagen nachschaute, war sie nicht da, ganz sicher nicht.“ Ich war so glücklich. Durch das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft* lerne ich immer besser verstehen, was Gott ist und was in Wirklichkeit vor sich geht und, dass es nur ein Gemüt gibt.

Ute Hodapp-Malle

*Anm. d. Red.: Wissenschaft uns Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift

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Alle unsere bisher veröffentlichten Heilungsberichte finden Sie in unserem Archiv.

Weitere Heilungsberichte finden Sie in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy ab Seite 600,
sowie aktuell im Herold, auch als Video.
Ebenfalls in den englischen Zeitschriften Journal und Sentinel, die in den Leseräumen und hier im CS-Shop erhältlich sind.
Fragen Sie auch nach dem Buch Ein Jahrhundert christlich-wissenschaftlichen Heilens.