Die wissenschaftliche Erklärung des Seins

Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie. Alles ist unendliches Gemüt und seine unendliche Manifestation, denn Gott ist Alles-in-allem. Geist ist unsterbliche Wahrheit; Materie ist sterblicher Irrtum. Geist ist das Wirkliche und Ewige; Materie ist das Unwirkliche und Zeitliche. Geist ist Gott und der Mensch ist Sein Bild und Gleichnis. Folglich ist der Mensch nicht materiell; er ist geistig. Wissenschaft und Gesundheit Seite 468:8-15

Immer erscheinende Schöpfung

Die wissenschaftlich göttliche Schöpfung verkündet das unsterbliche Gemüt und das von Gott erschaffene Universum.
Das unendliche Gemüt erschafft und regiert alles, vom mentalen Molekül bis zur Unendlichkeit. Dieses göttliche Prinzip von allem bringt durch Seine ganze Schöpfung hindurch Wissenschaft und Kunst sowie die Unsterblichkeit des Menschen und des Universums zum Ausdruck. Die Schöpfung erscheint immer, und aufgrund der Natur ihrer unerschöpflichen Quelle muss sie immer weiter erscheinen. Der sterbliche Sinn kehrt dieses Erscheinen um und nennt Ideen materiell. Durch solche Missdeutung scheint die göttliche Idee auf das Niveau einer menschlichen oder materiellen Vorstellung zurückzufallen, die sterblicher Mensch genannt wird. Wissenschaft und Gesundheit Seite 507:22-2

Geistige Entdeckung

Die Vorstellungen des sterbliche, irrenden Denkens müssen dem Ideal alles Vollkommenen und Ewigen weichen. Durch viele Generationen hindurch werden menschliche Auffassungen zu göttlicheren Begriffen gelangen, und das unsterbliche und vollkommene Vorbild der Schöpfung Gottes wird schließlich als die einzig wahre Auffassung des Seins erkannt werden. WuG 260:7
Die Perioden geistigen Emporsteigens sind die Tage und Jahreszeiten der Schöpfung des Gemüts, in denen Schönheit, Erhabenheit, Reinheit und Heiligkeit — ja, die göttliche Natur — im Menschen und im Universum erscheinen, um niemals wieder zu verschwinden. WuG 509:23